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Vorschlag zur Josefstädterin des Jahres 2015

Dr. Regina Bretterbauer

Dr. Regina Bretterbauer

Frau Dr. Bretterbauer leitete viele Jahre als Direktorin das Realgymnasium in der Albertgasse 38 und erreichte nach zehn Jahren die Übersiedlung in das neue Gebäude Feldgasse 6-8, in dem vorher eine Zweigstelle des Dorotheums untergebracht war. Ihrem mutigen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieser Schulstandort in der Josefstadt erhalten blieb. Die AHS Albertgasse 38 sollte nämlich wegen des Überangebotes von Höheren Schulen im Bezirk geschlossen werden. Als der Schulversuch Modell III eingestellt wurde, führte Frau Dr.Bretterbauer als einzige im Bezirk den Zweig des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums ein. Damit betrat sie pädagogisches Neuland. Das neue Wahlpflichtfach ‚Kultur und Schule‘ bot den SchülerInnnen die Möglichkeit mit renommierten Künstlern zu arbeiten.

Gegen massiven Widerstand  gelang es Frau Dr. Bretterbauer, eine Verbreiterung des Gehsteigs vor dem neuen Schulgebäude Feldgasse und die Pflanzung von zwei Bäumen durchzusetzen. Was heute selbstverständlich erscheint, erforderte in den 90er Jahren Pioniergeist und Standhaftigkeit.

Frau Dr. Bretterbauer ist eine Persönlichkeit, die sich um Erhalt und Erweiterung der Bildungsvielfalt in der Josefstadt besonders verdient gemacht hat. Auch heute noch gibt  sie ehrenamtlich immer wieder an verschiedenen Orten SchülerInnen Lernhilfe.

Seit September 2014 findet monatlich mit ihrer Initiative der ‚Kulturtreff im Achten‘ statt, eine Veranstaltung des Wiener Seniorenbundes.

Im Jänner 2015 feierte sie mit ihrer großen Familie und vielen Freunden ihren 80. Geburtstag.

Das Bürgerforum Josefstadt unterstützt die Nominierung von Frau Dr. Bretterbauer und lädt alle Josefstädterinnen und Josefstädter dazu ein, dieser engagierten Josefstädterin hier ihre Stimme zu geben.

Der Masterplan Verkehr und das Bürgerforum

Die Stadt Wien erarbeitet unter Miteinbeziehung der Bezirke derzeit einen Masterplan Verkehr, der die grundsätzliche Richtung der künftigen Verkehrsnetzentwicklung vorgeben soll. Im Folgenden stellt das BÜRGERFORUM JOSEFSTADT kurz seine Sicht der Herausforderungen und Lösungsansätze dar:

Eine Grundvoraussetzung für ein sinnvolles Verkehrsnetz insbesondere für den motorisierten Individualverkehr wäre eine Abkehr vom derzeit praktizierten Florianiprinzip, nach welchem die einzelnen Bezirke hauptsächlich bestrebt sind, diesen aus ihrem Gebiet unter dem überstrapazierten Schlagwort „Verkehrsberuhigung“ lediglich in die Nachbarbezirke abzuleiten.

Jede Stadt benötigt, nicht zuletzt auch zur Aufrechterhaltung ihrer eigenen Leistungen (Einsatzfahrzeuge, Müllentsorgung etc.), sowie für den Wirtschafts- und Privatverkehr ein leistungsfähiges Wegenetz für den motorisierten Verkehr. Bezirksübergreifend bedarf es eines Hauptverkehrswegenetz, welches auch die Funktion von Durchzugsstraßen darstellt, und innerhalb der Bezirksgrenzen sollten die Wege möglichst kurz sein, um unnötige Umweltbelastungen zu vermeiden.

Ein Kampf gegen motorisierten Individualverkehr, wie er seit einigen Jahren in Wien geführt wird, indem Verkehrswege wie durch den Umbau der Mariahilfer Straße abgeschnitten, Fahrzeiten innerhalb von Bezirken wie rund um die Mariahilfer Straße künstlich verlängert, sowie die Zeiten für Parkplatzsuche durch laufende Reduzierung von Parkplätzen hochgeschraubt werden, belastet nicht nur die Umwelt, sondern belastet auch die physische und psychische Gesundheit der Bevölkerung. Die Beeinträchtigung und Schwächung der Wirtschaft, insbesondere vieler Klein- und Mittelbetriebe, ist ein weiterer negativer Nebeneffekt dieser Politik.

Es bedarf wieder einer Zuwendung zu einer konsensualen Verkehrspolitik, die nach den Jahren des Gegeneinanders und der Polarisierung wieder das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer fördert. Dazu wird auch die Akzeptanz der jeweils anderen Fortbewegungsmittel und die Rücksichtnahme auf die jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer erforderlich sein.

Ein Bezirk ohne Durchzugsstraße wird es nicht schaffen, Verkehr rasch abzuleiten, ein Bezirk mit Einbahnringelspielen wird es nicht schaffen, seine Luftqualität zu verbessern.

Aus der Sicht des BÜRGERFORUMs JOSEFSTADT ergeben sich daraus folgende Hauptforderungen:

  •  Verkehrsbeschleunigung auf den Hauptverkehrsrouten (Durchzugsstraßen)
  •  Beibehaltung bzw. Wiedererlangung des erforderlichen Parkraums
  • Beseitigung künstlicher innerbezirklicher Verkehrsbehinderungen

Die Umsetzung des sogenannten „Hauptradverkehrsnetzes“ ohne Berücksichtigung von bestehenden Einbahnregelungen hat sowohl eine enge Verflechtung des Rad- mit dem öffentlichen und dem motorisierten Individualverkehr, sowie eine Vielzahl von mit Gefahrenpotenzial gespickten Radwegen entgegen Einbahnen hervorgebracht. Diese Einrichtungen bergen besonders vor Schulen oder in Straßen mit Schrägparkplätzen Gefahren.

Das BÜRGERFORUM JOSEFSTADT setzt sich für die Evaluierung des betreffenden Radwegesystems ein und befürwortet die Abstimmung von Radwegen mit bestehenden Einbahnsystemen. Damit soll besonders für die Rad Fahrenden das Sicherheitsgefühl verstärkt werden, indem ein häufiger Wechsel im Einbahngefüge vermieden wird, welcher die Aufmerksamkeit stark beansprucht.

Ein weiteres Problem, welches durch die zu rasche Umgewichtung im Verkehrsnetz hin zu einer Bevorzugung des Radverkehrs entstanden ist, ist der Mangel an Abstellplätzen für Fahrräder. Hier tritt das BÜRGERFORUM JOSEFSTADT für eine Förderung von Abstellanlagen innerhalb von Gebäudeflächen, etwa in Innenhöfen oder aufgelassenen Geschäftsflächen, ein. Dies hätte den zusätzlichen positiven Effekt einer Reduzierung von Raddiebstählen, die überdies mangels Identifikationsmöglichkeiten der Räder kaum aufzuklären sind.

Eine langjährige Forderung des BÜRGERFORUMs JOSEFSTADT betrifft – abgesehen von den Inhalten des Masterplans – weiters eine Kennzeichnungspflicht von Radfahrern z.B. mittels Registrierungsnummern auf zu tragenden Warnwesten, sowie eine Kennzeichnung von Fahrrädern analog zu Motornummern bei Kraftfahrzeugen. Dies würde sowohl in der Verkehrsdisziplin einen positiven Erziehungseffekt erzielen, als auch bei der Verfolgung von Unfallflucht und bei der Aufklärung von Raddiebstählen unterstützend wirken.

Der öffentliche Verkehr erschließt die Josefstadt, nicht zuletzt durch die geringe Flächenausdehnung des Bezirks, sehr gut, wobei allerdings noch eine Anbindung an die in Planung befindliche Linie U5 erstrebenswert wäre.

Probleme gibt es immer wieder mit den Straßenbahnlinien 2 und 5, die durch ihre große Streckenlänge für Ausfälle oder Verzögerungen sehr anfällig sind. Die Linie 5 wird häufig durch Falschparker in der Kaiserstraße bzw. Blindengasse behindert, was durch eine Adaptierung der Parkflächen in den Griff zu bekommen wäre. Die Linie 2 erfährt häufige Unterbrechungen durch die ausufernde Demonstrations- und Festkultur auf der Ringstraße. Das BÜRGERFORUM JOSEFSTADT tritt für den Einsatz von zusätzlichen, ab Ottakring bis Bellaria oder Oper kurz geführten Garnituren ein, um eine störungsfreie Frequenzerhöhung am Morgen und zu Büroschluss zu erzielen.

Peter Dettelmaier Vorsitzender des Seniorenbeirats

Det 2 KopieIn der letzten Zusammenkunft des Seniorenbeirats der Josefstadt wurde Mag. Peter Dettelmaier zum Vorsitzenden gewählt. Der Vorsitz in diesem Wien weit einzigartigen Gremium, das auf eine Initiative des BÜRGERFORUM JOSEFSTADT zurückgeht, wechselt jährlich innerhalb der Fraktionen.

 

Aufgabe des Seniorenbeirats ist es, der Generation 50plus eine Stimme zu geben. Gerade auf die Erfahrung und den Rat der älteren Mitbürger soll die Gesellschaft nicht verzichten. Mag Dettelmaier, selbst langjähriger Bezirksrat, kennt das politische Geschehen nur zu sehr aus eigenem Erleben. Als langjährigem Vorsitzenden der Bezirksentwicklungskommission war er quasi Geburtshelfer der Umgestaltungsmaßnahmen in der Zeltgasse/Pfeilgasse und der Albertgasse aber auch der Nachnutzung der Residenz am Hamerlingplatz.

Sport und Feminismus

Die Josefstadt ist zwar nicht der Nabel der Sportwelt, aber die Wortmeldung der Grünen Obfrau Glawischnig anlässlich der Hymne, wie sie bei der Ski-WM so erfreulich oft dargeboten wurde, bedarf doch einer Stellungnahme:

Der ÖSV ist der einzige seit Jahrzehnten dauerhaft erfolgreiche Sportverband Österreichs. Der niveaulose Verunglimpfungsversuch zeugt vom grünen Hass gegen Leistung und Erfolg. Keine einzige Sportlerin kämpft in ihrer Sportart um die Ehre von Frauenrechtlerinnen, sondern um ihre eigene, persönliche Leistung.

Es reicht schon, wenn diese Leistung von einem Staat vereinnahmt wird für die Vermittlung eines nationalen Gemeinschaftsgefühls, da bedarf es keiner weiteren ideologischer Trittbrettfahrerinnen!

Persönliche Leidenschaft und Leistungsbereitschaft sind keine Qualität des Geschlechts und deshalb denkbar ungeeignet für das säen von Zwietracht im Sport. Sport lebt von Fairness und Respekt vor der Leistung der Kontrahenten.

Der Sport ist für Feministinnen schon alleine deshalb ein denkbar ungünstiges Schlachtfeld, weil die meisten Wettbewerbe nach Geschlechtern getrennt durchgeführt werden. Es kämpfen Frauen gegen Frauen und nicht gegen Männer, und die Medaillen sind ,geschlechterneutral, alle gleich viel wert. Auch dort, wo Frauen in Wettbewerben auf Männer treffen, wie etwa im Motorsport oder bei Billard oder Schach, geht es nicht darum einen Gegner wegen seines Geschlechts zu besiegen.

Es wäre auch für die Erfinder und die verbissenen Verfechter der umstrittenen Genderversion der Bundeshymne ein Zeichen von Toleranz, Österreicher und Österreicherinnen ihre „Bundeshymne der Herzen“ singen zu lassen, wann immer es ihnen gefällt, so wie es in erfrischender Weise immer wieder auch bei Fussballländerspielen geschieht.

Anrainerparken

Anrainerparken 1080ACHTUNG!

In den für das Anrainerparken gekennzeicheten Zonen ist auch das Halten und Parken von einspurigen Kraftfahrzeugen (Motorräder, Motorroller etc.) von Anrainern verboten, da diese Fahrzeuge keinen Parkkleber haben!

Diese Zonen gelten zeitlich unbeschränkt (täglich, rund um die Uhr), also auch feiertags und am Wochenende!