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Das Bürgerforum trauert um Mag. Peter Dettelmaier

Peter Dettelmaier Trauerbild

Mag. Peter Dettelmaier hat das Bürgerforum Josefstadt seit 2010 in der politischen Grundsatzarbeit unterstützt. Als Vorsitzender des Seniorenbeirats (2010 und 2015) der Bezirksvertretung Josefstadt vertrat er nach seinem Rückzug als Bezirksrat der ÖVP (2009) die Interessen der Josefstädter Senioren.

Der gebürtige Josefstädter war nach Abschluss seines Jus-Studiums zunächst im Bankwesen tätig, und danach bis zuletzt erfolgreich als Steuerberater.

Am 25. März 2016 erreichte uns völlig unerwartet die traurige Nachricht, dass Mag. Peter Dettelmaier am Tag zuvor verstorben ist. Peter war uns immer ein wertvoller und verlässlicher Freund, dessen Wort Gültigkeit hatte. Eine Seltenheit in der heutigen Zeit, zumal auf dem politischen Parkett.

Lieber Peter, wir, die Mandatare und Mitarbeiter des Bürgerforums Josefstadt, sowie viele Josefstädter über alle Grenzen politischer Anschauung hinweg, vermissen Dich schmerzlich!

Ruhe in Frieden!

(Link zur Parte)

Frohes Weihnachtsfest

Die Mandatare des Bürgerforums Josefstadt und die Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2016 mit Glück und Gesundheit!IMG_9937v.l.n.r.: BR Birgitta Söllner, BR Sylvie Walch, Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP), BR Heide Anzenhofer, BR Michael Hemza

Die Wahl ist geschlagen

Mein lieber Franzi,

vorweg bitte ich um Verständnis, wenn ich wegen gesundheitlicher Probleme meine Funkstille erst jetzt zu beenden vermag und nun einige Gedanken zu Deinen Kommentaren zur Wiener Wahl beitragen darf. Ja, „geschlagen“ sind die Wiener Menschen von diesem Wahlergebnis echt. Den Herrn Bundespräsidenten „wenn er sich auch nur ein bisschen um Demokratie und Ansehen der Politiker sorgte“, tät ich nicht erwähnen. Für den ist bloß wichtig, wenn er mehr verdient – oder korrekter: Mehr abkassiert – als Mr. Obama.

Dennoch freu ich mich: In der Josefstadt ist es Frau Bezirksvorsteher Mickel und ihrem Team gelungen, linksextremistischen Fanatikern, Österreich-Hassern und Christen-Verfolgern deutliche Grenzen aufzuzeigen. Ja, der ausgezeichneten Arbeit von ÖVP und Bürgerforum im Bezirk wurde zu Recht Achtung gezollt. Solche Zustimmung durfte die ÖVP in Land und Bund nicht erwarten. Und schon gar nicht für ihre anpaßlerische Huldigungen zugunsten des Bundeskanzlerdarstellers. Etwa wenn dieser Frau Merkels Pro-Islam-Schmähs peinlich nachplappert: „Wir schaffen das“. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Nein, danke! Derartige Bekundungen hatten wir doch schon.

Die Regierung hat – unter dem Beifall der gleichgeschalteten Medien – unseren Staat zum offenen Land erklärt. Zehntausende Islamisten dürfen ohne jede Registrierung und Kontrolle ein-, durch- und ausreisen, wie sie lustig sind. Diese  Politik im Ungeist der Jakobiner läßt sich auch weiterhin von illusorischem Wunschdenken leiten, unverdrossen bis in den Untergang.

Wenngleich es auch ein paar Länder gibt, deren intelligente Politiker das Problem des nicht abreißenden Flüchtlingsstroms lösen: Australien, Großbritannien, Dänemark, Israel. Warum Grenzkontrollen in Wien-Schwechat gut und in Spielfeld gar so schlecht sind, hat uns die Regierung noch nicht erklärt.

Ich grüße Dich sehr herzlich

Dein Joschi

Die Wahl ist geschlagen

Mein lieber Joschi!

Ich hoffe, Du siehst mir meine lange Funkstille wegen der Wiener Wahlen nach, weiß ich doch, dass auch Du in Vorwahlzeiten nicht alles, was da so zum Besten gegeben wird, kommentieren möchtest.

Nun, da die Ergebnisse auf dem Tisch liegen, sieht man überdies Manches davon etwas klarer. Das von der SPÖ mediengerecht ausgerufene „Duell“ entpuppt sich als alter Trick zur Mobilisierung, der Grünen Siegessicherheit als Realitätsferne, der FPÖ zahmen Wahlkampf als zu wenig. Lediglich die ÖVP konnte ihrer Rolle als Bank für Dazuverluste gerecht werden. Es bleibt also vermutlich wieder einmal alles beim Alten: Häupl bleibt Bürgermeister, Strache bleibt ausgesperrt, und die Grünen dürfen weiterspielen.

Dennoch gab es einige bemerkenswerte Erkenntnisse:

Zunächst hat sich gezeigt, dass das Wählerpotenzial der Grünen offenbar bereits 2010 mittels vieler Proteststimmen überschritten wurde, welche sich diesmal angewidert wieder entfernten. Es rächt sich die exklusive Konzentration auf die Kernwählerschicht, und die gleichzeitige Bekämpfung der restlichen 86% der Wiener.

Die Wiener ÖVP strebt weiter ihrer Auflösung zu, wobei sie bei nochmaliger Vertreibung von 5 Prozent ihrer Wählerschaft auch aus dem Gemeinderat verschwinden wird. Ein Kunststück, welches die Bundes-ÖVP bislang (noch) vergeblich versucht, obwohl diese mit der Zahl der Obmannwechsel in Führung liegt.

Mit der FPÖ hat es nach langer Zeit wieder einmal eine Partei geschafft, eine Sperrminorität für Wiener Verfassungesgesetze zu erreichen, welche ihr auch einen Vizebürgermeister verschafft. Dadurch ergeben sich vielversprechende Perspektiven.

Dass ausgerechnet in und nach einer Wahl, die erfreulicherweise die Bürger wieder vermehrt zu den Wahlurnen lockte, die Demokratie, der Wählerwille und auch die Reputation von Politikern derart mit Füßen getreten werden, erschüttert mich zutiefst.

Zunächst die sture Ausgrenzung der FPÖ und eines Drittels der Wiener Wähler von der Legislative seitens der SPÖ, obwohl sie damit seit nunmehr schon Jahrzehnten Schiffbruch erleidet und die FPÖ laufend stärkt. Die SPÖ bekommt bereits jetzt  die Rechnung dafür in der Form präsentiert, dass sie mit dieser Politik jene sozial benachteiligte Wählerschicht ausgrenzt und vertreibt, deren Vertretung sie sich über mehr als ein Jahrhundert auf ihre blutroten Fahnen geheftet hatte. Sie muss sich nun deshalb um eine neue Wählerschicht umsehen, wenn sie sich nicht von den Profiteuren ihrer Günstlingswirtschaft abhängig machen will, denn letztere funktioniert nur, so lange Geld dafür vorhanden ist.

Dass Wahlversprechen nicht gehalten werden, das ist man gewohnt, zu mal in Koalitionen Kompromisse eingegangen werden müssen, die manche Umsetzung vereiteln. Was jedoch die Grünen in den vergangenen 5 Jahren unter Vassilakou an Versprechen und Zusagen nonchalant unter den Teppich gekehrt haben, das sollte eigentlich auch den Bundespräsidenten auf den Plan rufen, wenn er sich auch nur ein bisschen um Demokratie und Ansehen der Politiker sorgte. Die designierte grüne Währinger Bezirksvorsteherin Nossek lehrt uns bereits am zweiten Tag nach der Wahl, dass sie gewillt ist, mit dieser Abart eines Demokratieverständnisses mit biologischem Volldampf ans Werk zu gehen. „Wenn die Mehrheit etwas will, dann muss das noch nicht gut sein“, klärt sie auf.

In der Josefstadt, unserer „Insel der Seligen“, ticken die Uhren und auch die Wähler gottseidank anders, obwohl hierorts die Grünen auf Kosten von ECHT (Rahdjian) drei Prozentpunkte zulegen konnten, wurde der Bezirksvorsteherin nach einem positiv geführten Wahlkampf in gleichem Umfang Achtung für ihre ausgezeichnete Arbeit gezollt. Somit blieb der Abstand zu den Grünen als erstem Verfolger unverändert.

Unser Feudalherr der Wienerstadt mit seinem Familienclan ist noch heftig am Pokern mit seinen Freinden (ja, das ist das Wort für die Mischung aus „Freunden“ und „Feinden“) der Masochismusfraktion, die sich liebend gerne weiterhin von ihrem Partner malträtieren und erniedrigen lassen möchte. Gilt es doch, ein inzwischen aufgebautes, kleines Imperium im Verkehrsressort zu erhalten.

Hat im Wahlkampf das blaue Krokodil als Beelzebub herhalten müssen, so bedient sich Häupl nun der zerzausten ÖVP als Krampusrute, damit der Verhandlungspartner spurt. Schließlich soll jeder wissen, wo der Michl den Spritzwein holt!

In wenigen Tagen sollte das Ergebnis auf dem Tisch liegen, welches natürlich wieder nur Gewinner hervorgebracht haben wird.

In gespannter Erwartung grüßt Dich Dein Franzi!

Wahlsieg für ÖVP und Bürgerforum

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Bei der Bezirksvertretungswahl am Sonntag, den 11. Oktober 2015 konnte die ÖVP, die gemeinsam mit dem „Bürgerforum Josefstadt“ antrat, entgegen dem Wien-weiten Trend einen beachtlichen Wahlerfolg feiern.

Veronika Mickel wurde mit einem Stimmenplus von 3,5% als Bezirksvorsteherin für ihre Konsenspolitik eindrucksvoll bestätigt und wird mit unserer Unterstützung weitere fünf Jahre für die Anliegen der Bürger in der Josefstadt arbeiten.

Auch im Namen der ÖVP Josefstadt bedankt sich das Bürgerforum bei den zahllosen Unterstützern in diesem herausfordernden Wahlkampf und bei den Josefstädter Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. Wir werden mit unseren Mandatarinnen und Mandataren weiterhin verantwortungsvoll Ihre Interessen vertreten!