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1. Josefstädter Flohmarkt

Flohmarkt 2015 a

Am 12. September fand der 1. Josefstädter Flohmarkt vor dem Amtshaus am Schlesinger Platz statt, der von Birgitta Söllner (2. v.r.), einer unserer Kandidatinnen für die Bezirksvertretungswahl, organisiert wurde. Elisabeth Grobauer (links im Bild) sorgte gemeinsam mit der Bezirksvorsteherin (2.v.l.), die auch Tische und Getränke bereitstellte, für die PR. Flohmarkt 2015 b Flohmarkt 2015 dFlohmarkt 2015 cDer Reinerlös aus den Standmieten sowie zusätzliche freiwillige Spenden von Ausstellern und Besuchern kommen finanziell bedürftigen Familien zur Lernunterstützung ihrer Kinder zugute.

Wie man gesehen hat, kann also mit bürgerfreundlichem Hausverstand und ohne ideologische Zwangsmassnahmen ein (Floh-)Markt auch ohne Straßensperre, Parkplatzverlust und Anrainerverärgerung durchgeführt werden.

Vorschlag zur Josefstädterin des Jahres 2015

Dr. Regina Bretterbauer

Dr. Regina Bretterbauer

Frau Dr. Bretterbauer leitete viele Jahre als Direktorin das Realgymnasium in der Albertgasse 38 und erreichte nach zehn Jahren die Übersiedlung in das neue Gebäude Feldgasse 6-8, in dem vorher eine Zweigstelle des Dorotheums untergebracht war. Ihrem mutigen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieser Schulstandort in der Josefstadt erhalten blieb. Die AHS Albertgasse 38 sollte nämlich wegen des Überangebotes von Höheren Schulen im Bezirk geschlossen werden. Als der Schulversuch Modell III eingestellt wurde, führte Frau Dr.Bretterbauer als einzige im Bezirk den Zweig des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums ein. Damit betrat sie pädagogisches Neuland. Das neue Wahlpflichtfach ‚Kultur und Schule‘ bot den SchülerInnnen die Möglichkeit mit renommierten Künstlern zu arbeiten.

Gegen massiven Widerstand  gelang es Frau Dr. Bretterbauer, eine Verbreiterung des Gehsteigs vor dem neuen Schulgebäude Feldgasse und die Pflanzung von zwei Bäumen durchzusetzen. Was heute selbstverständlich erscheint, erforderte in den 90er Jahren Pioniergeist und Standhaftigkeit.

Frau Dr. Bretterbauer ist eine Persönlichkeit, die sich um Erhalt und Erweiterung der Bildungsvielfalt in der Josefstadt besonders verdient gemacht hat. Auch heute noch gibt  sie ehrenamtlich immer wieder an verschiedenen Orten SchülerInnen Lernhilfe.

Seit September 2014 findet monatlich mit ihrer Initiative der ‚Kulturtreff im Achten‘ statt, eine Veranstaltung des Wiener Seniorenbundes.

Im Jänner 2015 feierte sie mit ihrer großen Familie und vielen Freunden ihren 80. Geburtstag.

Das Bürgerforum Josefstadt unterstützt die Nominierung von Frau Dr. Bretterbauer und lädt alle Josefstädterinnen und Josefstädter dazu ein, dieser engagierten Josefstädterin hier ihre Stimme zu geben.

Mein lieber Franzi,

Du schreibst, Du hättest „(fast) Mitleid mit den politischen Teilnehmern und künstlerischen Mitläufern“. Dieses spricht für Dich als grundgütigen Menschen, mein Mitgefühl hingegen hält sich eher in Grenzen. Der Zweck politkorrekten Mitlaufens ist doch bloß, von ORF und sonstigen „grün“-rot-gesteuerten Kommandotürmen (also annähernd allen) auf Kosten des Steuer- und Gebührenzahlers fette Bezüge einheimsen zu können. Als plastisches Beispiel: Eine Actrice – deren Auftreten etwa in Soko Kitzbühel (täglich 16:10h ZDF) ich durchaus schätze – wettert intolerant anlässlich eines zufälligen Zusammentreffens gegen einen Oppositionspolitiker, lässt diesen Vorgang rührig verbreiten und darf somit weiterer üppiger Honorare gewiss sein.

Wenn Herr Conchita-Tom Neuwirth aus Bad Mitterndorf irgendwelche Preise gewinnt, gratuliere ich ihm herzlich. Ihn allerdings deswegen zu einer „Ikone der Toleranz“ hochzujubeln, überlasse ich gern mit Steuergeld-Inseraten bestochenen Zeitungsschreibern/Innen/Erern-_*x. Mir ist solches eher Wurst.  Und in Wien wurden Ampeln für 65.000 Euro homosexuellengerecht umgestaltet. Angeblich wird dieses Projekt sogar „wissenschaftlich begleitet“. Diese schwammige Formulierung heißt auf gut deutsch, dass auch andere „Experten“ Steuergeld hineingeschoben bekommen.

In deutschsprachigen Nachrichten der letzten Tage gab’s nur ein – bis zum Überdruss aufgewärmtes – Thema: Den irischen Volksentscheid pro Homosexuellen-Ehe. Eine gegensätzliche Entscheidung in Slowenien hatte es 2012 allerdings nicht so eifrig in die Schlagzeilen geschafft. Ganz offensichtlich: Auf allen Gebieten bereits herrscht eine unauffällige – doch konsequente – Tendenz, den Menschen eine neue linksfortschrittliche Normalität unterzujubeln.

Eine Gleichstellung von Homo-„Ehe“ und der klassischen Ehe ist politischer Unfug: Sie privilegiert mit diversen Rechten eine sexuelle Spielart – die Homosexualität – mit dem Argument, diese Menschen würden Verantwortung füreinander übernehmen. Dies mag zwar stimmen und ist anerkennenswert. Dennoch aber eine unzulässige Bevorzugung gegenüber anderen Lebensgemeinschaften, die gleichermaßen füreinander Verantwortung übernehmen. Wenn etwa zwei Schwestern miteinander leben und füreinander sorgen (wobei die Sexualität keine Rolle spielt), wieso haben diese nicht die Rechte, die man für Homosexuelle neu schaffen will? Weil sie KEINE sexuellen Beziehungen miteinander haben? Es ist aberwitzig: Linke Ideologen wollen Menschen wegen gewisser sexueller Handlungen privilegieren. Die Nivellierungsversuche von allem und jedem sind untrügliches Zeichen „grün“-roter Politik.

Ja, auch ich bin es leid, mich immer mehr von Minderheiten diskriminieren zu lassen. Aber persönlich schadlos, wie Du so optimistisch gehofft hattest, ist wenigstens der Propaganda-Song-Contest samt Musik aus Kanaldeckeln überstanden.

Alles Gute und beste Grüße

Dein Joschi

Der Partyfrühling

Mein lieber Joschi!

Jetzt sind wir also mittendrin im lauen Frühling. Und damit meine ich nicht das Wetter alleine.

Gestern ging der so genannte „Life Ball“ über die Bühne, heute Sonntag beginnt der ORF mit seiner Partystrecke zum musikalischen Genderwettstreit namens „ESC“, vom 19. bis 21. Mai wählt die Österreichische Hochschüleinnenschaft ihre ideologische Führung, am 20 Juni besetzt die „Regenbogenparade“ wieder das Wiener Hauptverkehrssystem, und schließlich zieht  vom 26. bis 28. Juni noch die SPÖ mit ihrem „Donauinselfest“ in die Wahlkampferöffnung. Die unzähligen Rand-Events mögen hier unerwähnt bleiben.

Wahrlich ein Mammutprogramm, das sich Wiens Linke Szene da aufbürdet. Hoffentlich bringen’s da nichts durcheinander. Gut, vom Generalthema „Toleranz“ bei allen diesen Veranstaltungen her wird es kein Problem geben, aber ich habe (fast) Mitleid mit den politischen Teilnehmern und den künstlerischen Mitläufern, denen wird ganz schön Kondition abverlangt. Möglicherweise wird ab 29. Juni der gesamte ORF samt seinen politischen Verbindungsoffizieren auf Erholungsurlaub gehen müssen. Was für das Volk nicht von Nachteil wäre. 😉

Die gestrige Eingangsveranstaltung, wie ich höre im Volksmund „Schwuchtelball“ genannt, verspricht nicht Gutes. Da bekannte der 51-jährige Initiator und Organisator Gerald Keszler freimütig, dass sein Kind „Life Ball“ sich offensichtlich seinen ursprünglichen Intentionen zuwider verselbstständigt hat und „es mehr um den Ball“ geht als um das eigentliche Anliegen. Diese Passage ist übrigens (verständlicher Weise) aus dem heutigen Artikel auf „wien.orf.at“ flugs wieder entfernt worden.

Tatsächlich kann man von den Maskierungen der Ballgäste, deren Auftreten und auch dem allerdings von der Organisation selbst vorgegebenen Thema „Ver Sacrum“ mit überbordender Gold-Präsenz eine große Verwandtschaft mit altrömischen Bacchanalien nicht von der Hand weisen. Interessanterweise verdankten die Römer diese verpönten Orgien dem griechischen Einfluss auf die römische Gesellschaft, eine verblüffende Parallele zum heutigen griechischen Einfluss auf Wien, mit Partygesellschaft, Flaniermeilen und Begegnungszonen.

Es würde mich sehr wundern, wenn von den Teilnehmern dieses rauschenden Festes angesichts der Üppigkeit, des güldenen Glanzes und der lukullischen Genüsse mehr als eine Handvoll nur einen Gedanken an HIV infizierte, todgeweihte Menschen verschwendet hat. Der Reinertrag soll übrigens nach Keszlers Angaben heuer auch nur mehr „einen Bruchteil der vorjährigen 700.000 Euro“ betragen, was seine Analyse untermauert.

Es bleibt zu hoffen, dass Herr Keszler diese Erkenntnis seinem Innersten Gewissen und einer stillen Einkehr, und nicht der taktischen Hoffnung auf mehr Subventionen verdankt, wenn er damit gleichzeitig die Prolongation des Balls in Frage stellt. Die derzeitige Wiener Stadtregierung wird jedenfalls sicherlich mit aller Gewalt versuchen, diesen ideologisch so brauchbaren Event am Leben zu erhalten. Zu viel verdienen die Stadt Wien und ihre parteinahen, zwangsbedienten Helferlein an diesem, um darauf zu verzichten.

Kämen Außerirdische nach Wien, sofern sie einen Parkplatz fänden, und analysierten diese in den kommenden Wochen die Wienerstadt und ihre Bewohner, welchen Eindruck müssten sie zwangsläufig nach Hause funken? Sie würde davon berichten, dass die Bewohner dieser Stadt hauptsächlich von ausgelassenen Vergnügungen leben, sie würden sich darüber wundern, wie diese sich vermehren, da es sich offenbar großteils um eine homosexuelle Spezies handelte, und sie wären sich nicht im Klaren, mit welcher Sprache sich diese, zahllosen Anordnungen und Verboten unterworfenen, offensichtlich willenlosen Kreaturen untereinander verständigten. Ein nicht ganz der Realität, aber durchaus dem Eindruck entsprechendes Bild.

Noch ein Wort zur vielstrapazierten und heftig verbogenen Toleranz: Im „Stowasser“ unter „tolerantia“ zu finden und mit „das Ertragen, das Erdulden“ übersetzt, erweckt das Vokabel Erstaunen, da man doch „stilles Erdulden“ „und passives Ertragen“ kennt. Was jedoch hat die gegenwärtige, totalitäre Züge zeigende Kampagne für eine Toleranz gegenüber homosexuell veranlagten Menschen zu tun? Nicht wirklich sehr viel. Im Gegenteil: Das „Ertragen“ der Dauerpropaganda wird auf eine harte Probe gestellt und ist einem „Erdulden“ dieser Bevölkerungsminderheit nicht gerade förderlich. Gewiss ein Bärendienst, der diesen Menschen erwiesen wird.

Vernachlässigt man die wenigen, ohnedies juristisch sanktionierten Einzelfälle von tatsächlichen Benachteiligungen oder Beeinträchtigungen von Schwulen und Lesben, so muss man zugeben, dass diese Menschen ihren Neigungen in Österreich ziemlich problemlos nachgehen können. Die „Toleranz“ dieser Gruppe wird also in Österreich tatsächlich gelebt, suum cuique! Denn erst, wenn über etwas NICHT gesprochen wird, ist es akzeptiert und toleriert. Was will diese Kampagne also?

Nun, offenbar bedienen sich linke Ideologen dieser Menschengruppe als Instrument, um etwas ganz Anderes zu erreichen: die Zerstörung von Gesellschaftsnormen, ein altes Ziel kommunistischer Ideologien. Kein Wunder, dass diese Bewegung mit der Entwicklung der Grünbewegung ziemlich parallel verläuft, sind doch die kommunistischen Ideologien in den Grünen Parteien aufgegangen: Marxisten, Leninisten, Trotzkisten etc.

Wohl erst, wenn ein Adam mit Brüsten und eine Eva mit Zumpferl am Life Ball oder beim Song Contest auftreten, sollte es auch der Katholischen Kirche dämmern, was da auf die Menschheit zu kommt. Bei Jesus und seinen überlieferten Jüngern gibt es ja schon Ansätze, die eine „Jüngerin“ beim Letzten Abendmahl erkennen wollen.

Toleranz ist in Wirklichkeit das STILLE Akzeptieren des „anders gebauten Menschen“, der ja schließlich nichts dafür kann, wie Mutter/Vater Natur ihn erschaffen hat. Im Gegensatz kann er sehr wohl etwas dafür, wie er sich vor allem in der Öffentlichkeit gibt, sich mitunter sogar produziert. Denn enden wird die Toleranz selbstverständlich dort, wo das eigene Leben beeinträchtigt ist. Dann werden nämlich evolutionär bewährte Urinstinkte des Selbstschutzes aktiviert. Rudolf Carl sang schon in den 60ern „Allzu viel ist ungesund“, und das gilt auch heute noch.

Ich habe tatsächlich von einigen Menschen gehört, dass sie in den kommenden Wochen ihrer Heimatstadt den Rücken kehren wollen, um der permanenten Beschallung mit unter anderem Genderideologien zu entkommen. Adolf Hitler wird in seinem Höllenabteil vermutlich in den arischen Perserteppich beißen, weil ihm oder Joseph Goebbels Verkehrsampeln und Kanalgitter nicht selbst als Propagandainstrumente eingefallen sind. Ich selbst werde mich mit weitgehender Informationsverweigerung, was ORF oder Zeitungen betrifft, einer Gehirnwäsche zu verweigern versuchen, da es beruflich nicht anders geht.

Wie gedenkst Du, mein Freund, diese Zeit schadlos zu überstehen?

Mit den besten Wünschen für gesunde Widerstandskraft grüßt Dich

Dein Franzi