Bürgerforum Josefstadt

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Von Bezirksvorsteher-Stv Michael Hemza, Bürgerforum

Was hatten die Grünen den Josefstädter/innen nicht alles versprochen, bevor viele sie 2005 gutgläubig ans Ruder wählten. Ein frischer Wind sollte künftig den bürgerlichen, damit miefigen, Bezirk dank ihrer mit der SPÖ praktizierten fortschrittlichen Politik durchwehen. Doch was haben die „Grünen“, die seinerzeit eine mit 1,4 Millionen € gut gefüllte Bezirkskasse übernommen haben, heute vorzuweisen? Da gab es unter mächtigem medialen Getöse ein Rot-Grünes Projekt Lerchenfelder Strasse. Eigentlich eine so genannte Win-Win-Situation, waren doch hier zwei „Grün“ regierte Bezirke mit der Patenschaft der SPÖ angetreten, um zu zeigen, was alles zu bewegen ist, wenn zwei gemeinsam an einem Strang ziehen. Doch was ist aus der „Lerche“ geworden? Ein Trauerspiel! Außer dass mittlerweile drei im grünen Vorfeld befindliche Vereine mit Steuergeld Vernissagen und „Kulturessen“ veranstalten und einige Sitzgelegenheiten installierten, hat sich für Kaufmannschaft und uns Bewohner/innen nichts verbessert.

Dafür tat sich an anderer Stelle Seltsames. So kulminierte ihre Inkompetenz den Bezirk in eine bessere Zukunft zu führen letztlich in der Erkenntnis, dass künftig ein anderer „Grüner“ Bezirksvorsteher werden soll. Die dunkelrote Funktionärsclique putschte den bisherigen Vorsteher einfach weg. Weil man schon einmal in Fahrt war, wurde auch der jahrelang als loyaler Partner dienenden SPÖ  kurzerhand die Freundschaft aufgekündigt und das Budget für 2011, entgegen den Gepflogenheiten, im Alleingang erstellt. Ein Schelm, der dabei an Größenwahn denkt.  Ein angekündigter „Frischer Wind“ allerdings sieht anders aus, als sich in internen Machtkämpfen und Intrigen um die Futternäpfe zu erschöpfen.

Mit uns Bürgerlichen hatte man – siehe oben – von Anfang an nichts am Hut. Da ließ man sogar privat bereitgestellte € 60.000 ungenutzt, nur um nicht unser grünes Projekt der Umgestaltung der Albertgasse verwirklichen zu müssen.

Somit kann es nur besser werden. Mit Veronika Mickel und ihrem Team aus ÖVP & Bürgerforum auf Liste 2 sogar viel besser!

Also sprach der neue „Grüne“ Wunderwuzzi Alexander Spritzendorfer:

„Ich bin 47, er ist 74“

auf die Frage was ihn vom bisherigen Bezirksvorsteher unterscheidet

„Mein größtes Problem ist, dass mich noch niemand kennt!“

auf die Frage nach seinem größten Problem

„Die kann man doch nicht vorzeigen“

auf die Frage warum nicht die bisherige Nummer 2 Doris Müller zur Spitzenkandidatin wurde

Aber auch der bisherige Vorsteher Rahdjian kann`s:

„Die Leute verstehen einfach nicht, warum jetzt ein völlig Unbekannter kommt und zur Wahl antritt“

in der Bezirkszeitung Nr 26

„Das war politischer Kannibalismus! Besser wäre es gewesen, wenn Maria Vassilakou Doris (Müller) vorher auf ihre natürliche Größe domestiziert hätte“

ebendort

„Das war eine linke Geschichte – in absolut jeder Hinsicht“

in Die Presse

„Diese Wahl war generalstabsmäßig geplant. Ich hoffe nur, dass Frau Müller nicht noch mehr Schaden anrichtet“

in Heute

Christine Côte, grünbewegte Josefstädter Aktivistin berichtet über „Grüne“ Interna:

„Die Grünen ersticken in ihrem eigenen Sumpf und implodieren in der eigenen Gewalt“

als Einleitung ihres Berichtes zum „Grünen“ Putsch am 9.Juni

„… und die sorgfältig ausgewählte Wählerschaft machte beim Putsch mit …“

in Fortsetzung ihres Berichtes

„Die echten Josefstädter Grünen, die die Bezirksgruppe de facto verlassen haben seit Müller/Ladstätter herrschen, konnten einfach nicht fassen, was sich vor ihren Augen abspielt …“ ebendort

„Dieser Spritzendorfer ist untragbar, ein absolut dogmatischer Apparatschick der Neo-Grünen, der ganz offensichtlich die üblichen Parolen und Lügen ohne mit den Wimpern zu zucken transportiert“ Côtes Meinung zum neuen „Grünen“ Vormann

Kronen Zeitung, 30.7.2010: Schwere Vorwürfe gibt es gegen Dr. Ingrid Anghai, Bezirksrätin der Grünen in der Josefstadt: Sie soll beim Verkauf zweier Liegenschaften im Vertrag eine wesentlich niedrigere Kaufsumme angeführt haben als jene, die sie tatsächlich kassiert hat. … Damit sind die ohnehin zerstrittenen Josefstädter Grünen noch weiter in ein schiefes Licht geraten.