
Von Bezirksvorsteher-Stv Michael Hemza
… bedenken, worum es am 10. Oktober geht. Ohne den Wahlgang zu dramatisieren, eine Richtungswahl wird es allemal. Die „Grünen“ haben in den vergangenen fünf Jahren genug Beweise für ihre Inkompetenz, den Bezirk zu führen, abgelegt. Alle großen Ankündigungen sind im Sand verlaufen, wie auch 2,5 Millionen € , die sie mehr ausgegeben, als eingenommen haben. Das Bild der Zerstrittenheit, welches sie spätestens seit dem Putsch gegen den noch amtierenden Vorsteher abgeben, ist auch alles andere als eine Empfehlung für eine bessere Zukunft.
Jahrelang machten die Josefstädter Sozialdemokraten den „Grünen“ im Bezirk die Mauer, wenn es ums Geldausgeben ging. Wenn es aber galt, Nachhaltiges für die Josefstadt zu erreichen, standen sie abseits. Egal ob es das von vielen Bürger/innen geforderte Seniorenzentrum beim Hamerlingpark ist, die Wiederbesetzung einer zweiten Kassenarztstelle für Kinderheilkunde, die Verbesserung der unzureichenden Versorgung durch die Linie 2 oder die Sanierung des altersschwachen Wasserrohrnetzes. Stets ein Nein! Realitätsverweigerung pur!
Die übrigen Parteien, welche sich auch zur Wahl stellen, haben in der Josefstadt noch nie eine Rolle gespielt. Hand auf´`s Herz, fällt Ihnen eine Maßnahme für die Josefstadt ein, die beispielsweise auf die FPÖ zurückgeht? Sehen Sie, daran würde sich auch nach dem 10. Oktober nichts ändern. Und für die nun aufgetauchte Liste des noch amtierenden Bezirksvorstehers gilt, was für die „Grünen“ gilt, sie ist eine Liste der bewiesenen Inkompetenz.
Bei der Wahlentscheidung ist auch zu beachten, dass auf Bezirksebene keine Koalitionen zur Wahl des Bezirksvorstehers geschlossen werden können, sondern die Stadtverfassung bestimmt, dass der stimmenstärksten Liste der Bezirksvorsteher zufällt. Somit stehen auf der Linken die Grün-Streithanseln und die SPÖ, die bürgerliche Seite wird durch ÖVP & Bürgerforum repräsentiert.
Deshalb kann es, wenn es um die Zukunft unserer Josefstadt geht, nur eine Wahl geben: ÖVP & Bürgerforum, die Wahlgemeinschaft für eine sachorientierte und vorwärtsgerichtete Bezirkspolitik.