von Bezirksvorsteher-Stv Michael Hemza
Gemach, gemach Freunde der Linken!
Große Aufregung verursachte die am 2. Feber vorgenommene Fällung eines abgestorbenen Baumes in der Buchfeldgasse. Obwohl ein Gutachten des Magistrates vorlag und eine zweimalige Inspektion vor Ort – im Beisein des Baumschutzreferates der Stadt Wien – erfolgte, fühlten sich Grüne aller Schattierungen und Rote im Bezirk bemüßigt, der Bezirksvorsteherin vorzuwerfen, sie handle im Interesse des Hausherrn. Dabei entwickelten die Genossen gar hellseherische Kräfte, weil sie sofort wussten, dieser Baum fällt nur, um statt dessen einen Autostellplatz zu schaffen. Wohlweislich wurde verschwiegen, dass am Grundstück eine Ersatzpflanzung vorzunehmen ist und sich die Bezirksvorsteherin bemüht, den Hausbesitzer zur Begrünung der Einfriedungsmauer zu bewegen.
Noch unglaubwürdiger ist das Verhalten der Protestierer wenn man weiß, dass sie seit Jahren das fix und fertige Projekt der Begrünung der Albertgasse zwischen Josef-Matthias-Hauer-Platz und Florianigasse blockieren, nur weil das auf eine Initiative von ÖVP & Bürgerforum zurückgeht. Und zu guter letzt wurden auch unter der Grünen Administration 2006 bis 2010 Bäume gefällt, aber das haben sie offenbar bereits vergessen!

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