Sport und Feminismus

Die Josefstadt ist zwar nicht der Nabel der Sportwelt, aber die Wortmeldung der Grünen Obfrau Glawischnig anlässlich der Hymne, wie sie bei der Ski-WM so erfreulich oft dargeboten wurde, bedarf doch einer Stellungnahme:

Der ÖSV ist der einzige seit Jahrzehnten dauerhaft erfolgreiche Sportverband Österreichs. Der niveaulose Verunglimpfungsversuch zeugt vom grünen Hass gegen Leistung und Erfolg. Keine einzige Sportlerin kämpft in ihrer Sportart um die Ehre von Frauenrechtlerinnen, sondern um ihre eigene, persönliche Leistung.

Es reicht schon, wenn diese Leistung von einem Staat vereinnahmt wird für die Vermittlung eines nationalen Gemeinschaftsgefühls, da bedarf es keiner weiteren ideologischer Trittbrettfahrerinnen!

Persönliche Leidenschaft und Leistungsbereitschaft sind keine Qualität des Geschlechts und deshalb denkbar ungeeignet für das säen von Zwietracht im Sport. Sport lebt von Fairness und Respekt vor der Leistung der Kontrahenten.

Der Sport ist für Feministinnen schon alleine deshalb ein denkbar ungünstiges Schlachtfeld, weil die meisten Wettbewerbe nach Geschlechtern getrennt durchgeführt werden. Es kämpfen Frauen gegen Frauen und nicht gegen Männer, und die Medaillen sind ,geschlechterneutral, alle gleich viel wert. Auch dort, wo Frauen in Wettbewerben auf Männer treffen, wie etwa im Motorsport oder bei Billard oder Schach, geht es nicht darum einen Gegner wegen seines Geschlechts zu besiegen.

Es wäre auch für die Erfinder und die verbissenen Verfechter der umstrittenen Genderversion der Bundeshymne ein Zeichen von Toleranz, Österreicher und Österreicherinnen ihre „Bundeshymne der Herzen“ singen zu lassen, wann immer es ihnen gefällt, so wie es in erfrischender Weise immer wieder auch bei Fussballländerspielen geschieht.